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adesso si li vivro

ungern fange ich mit einem vergleich an.
aber sie, maja, ist wohl ein wie leuchtturm.

seit zweistelligen stunden und bis bei der arbeit schoben sich nebelschwaden zwischen mich und alles. ihre treffsicherheit mit dem scheinwerfer ist begnadet wie natürlich, glaube ich. sie lotst, winkt und lockt. verspricht eine tasse heißen kakaos und wolldecken. wobei sie mir immer die etwas weichere gibt. und uns steht das wasser bis zu den knöcheln. wir lassen abdrücke im wasser. ich werde sie wohl immer finden.

ich schlief gerade eine stunde, und ich wachträumte von will, wie er durch das südkap läuft. die melodie dieses dorfes gab ich ihr als rufton weil es zur zeit perfekt passt. jedenfalls war zeigte die uhr schon 3. durch meine kaum geöffneten augenschlitze hab ich während des abhebens die zeit ausgemacht. reue und schuldgefühl implodierten auf einmal mit hochgeschwindigkeit, wie es plosionen so an sich haben.
--aufwachen ist unschön. wenn sich mein bewusstsein da so langsam in bewegung setzt, ist dessen orbit gespickt mit "was hab ich wieder nicht getan, welcher tag ist heute, hab ich was verschlafen, schon wieder ein neuer tag,.." und anderen blutsverwandten.--
wenn ich mich jetzt real erinnere, war ich noch und beruhigenderweise schon in straßenkleidung. die schuhe hatte ich aber doch geparkt. kann sich der geneigte leser meinen schock vorstellen, den ich bekommen hätte, wenn ich beim aufwachen die schuhe an den füßen gespürt hätte ?
auf, blitzkontrolle, losgetappt.
meine augen haben gebrannt, wenn sie offen waren. "vielleicht sind es die wimpern" war das einzige, das sich verstandesmäßig zusammensetzen hat lassen.
die sonne stand hoch und war frei von wolken. der typische frühlingsgeruch und die sonne. möcht ich überhaupt nicht leiden.
die ganze fahrt über war es mir nicht möglich das brennen aus meinen augen zu reiben. hab sicher bekifft ausgesehen.
wenn man keinen gedanken fassen kann, weil sie alle wie durch ein steinsieb hindurchpreschen. man bleibt unberührt, unbewegt und kennt sich einen scheißdreck aus.

nach einem richtungsreichen umweg hab ich sie gesehen. aus dem augenwinkel und im vorbeigehen, gleich nachdem die wand gerückt ist. die effekte und veränderungen, lass ich nun mal unerwähnt. das vorher-nachher-bild würde gleichermaßen nur in die bildbeschreibung fallen.
im buchladen hat sie mich dann wieder zum menschen regeneriert. kurz huschte da und dort ein schlechtes gefühl vorbei. aber nichts großartiges und überhaupt vergessenspflichtig.

hunderte minuten hatte die welt form mit zeit durch rythmus. jede zählte unendliche 60 sekunden.
wenn sich die schiebetür vom aufzug schließt, der mich dann mit ordentlich symbolkraft nach unten reißt, funktiort wahrnehmung nur lückenhaft und in zeitraffer.


Sich 3 Stunden an die U-Bahnstation zu stellen und Menschen aufzulauern um ihnen etwas in die Hand zu drücken. Wir mögen weder die Tätigkeit noch das Produkt.
Wenn dann die Standardleser ihre abschätzigen Blicke fliegen lassen, die sie doch eh so sehr lieb haben.. jebem ti miša...

sie tauscht mit mir den platz, wenn die verteilung keinen schwung zu bekommen scheint und sendet mich zu felde um tauben mit einer zerknüllten zigarettenpackung in die flucht zu schlagen.
--die gegenwartsform hier, war nicht beabsichtigt.. ein wunderbares zeichen. ich lasse es mit freuden gleich so stehen.--

und sie stand perfekt da. eine leicht unvorteilhafte haltung, auf die ich sie aufmerksam mache, sobald ich daran denke. ein 'brunnen des lichts', für alle wow'ler.

ich fand mich vor der säule, die hilft die brücke über uns zu halten. und ich wusste nicht wieviel zeit vergangen war. ein blick zur seite, statt zur uhr war alles was ich wollte. sie ließ das glück nicht abreißen. wir haben uns einen ovalen nougatkrapfen gegönnt und eine eierecke. es hat mir nichts ausgemacht, dass sie bezahlt hat. ich verinnerliche vermutlich den "unser geld"-gedanken.
ich bin sehr müde.


bestimmte bilder lockern ihren griff um mich in der letzten zeit nicht. leichte schulter womöglich
20.5.07 02:10


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