( )___)_)_________]]]]~~
  Startseite
    g'schichtln
    akut-g'schichtln
    musik-g'schichtln
    g'dichtln
  Archiv
 
  Nichtphotos
  Photos
 
  Gästebuch
  Kontakt
 


 
Links
   <3
   <3
   paddel !!
   oidabistaugschitt?
   sauber(?)



http://myblog.de/roherhandel

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
g'schichtln

adesso si li vivro

ungern fange ich mit einem vergleich an.
aber sie, maja, ist wohl ein wie leuchtturm.

seit zweistelligen stunden und bis bei der arbeit schoben sich nebelschwaden zwischen mich und alles. ihre treffsicherheit mit dem scheinwerfer ist begnadet wie natürlich, glaube ich. sie lotst, winkt und lockt. verspricht eine tasse heißen kakaos und wolldecken. wobei sie mir immer die etwas weichere gibt. und uns steht das wasser bis zu den knöcheln. wir lassen abdrücke im wasser. ich werde sie wohl immer finden.

ich schlief gerade eine stunde, und ich wachträumte von will, wie er durch das südkap läuft. die melodie dieses dorfes gab ich ihr als rufton weil es zur zeit perfekt passt. jedenfalls war zeigte die uhr schon 3. durch meine kaum geöffneten augenschlitze hab ich während des abhebens die zeit ausgemacht. reue und schuldgefühl implodierten auf einmal mit hochgeschwindigkeit, wie es plosionen so an sich haben.
--aufwachen ist unschön. wenn sich mein bewusstsein da so langsam in bewegung setzt, ist dessen orbit gespickt mit "was hab ich wieder nicht getan, welcher tag ist heute, hab ich was verschlafen, schon wieder ein neuer tag,.." und anderen blutsverwandten.--
wenn ich mich jetzt real erinnere, war ich noch und beruhigenderweise schon in straßenkleidung. die schuhe hatte ich aber doch geparkt. kann sich der geneigte leser meinen schock vorstellen, den ich bekommen hätte, wenn ich beim aufwachen die schuhe an den füßen gespürt hätte ?
auf, blitzkontrolle, losgetappt.
meine augen haben gebrannt, wenn sie offen waren. "vielleicht sind es die wimpern" war das einzige, das sich verstandesmäßig zusammensetzen hat lassen.
die sonne stand hoch und war frei von wolken. der typische frühlingsgeruch und die sonne. möcht ich überhaupt nicht leiden.
die ganze fahrt über war es mir nicht möglich das brennen aus meinen augen zu reiben. hab sicher bekifft ausgesehen.
wenn man keinen gedanken fassen kann, weil sie alle wie durch ein steinsieb hindurchpreschen. man bleibt unberührt, unbewegt und kennt sich einen scheißdreck aus.

nach einem richtungsreichen umweg hab ich sie gesehen. aus dem augenwinkel und im vorbeigehen, gleich nachdem die wand gerückt ist. die effekte und veränderungen, lass ich nun mal unerwähnt. das vorher-nachher-bild würde gleichermaßen nur in die bildbeschreibung fallen.
im buchladen hat sie mich dann wieder zum menschen regeneriert. kurz huschte da und dort ein schlechtes gefühl vorbei. aber nichts großartiges und überhaupt vergessenspflichtig.

hunderte minuten hatte die welt form mit zeit durch rythmus. jede zählte unendliche 60 sekunden.
wenn sich die schiebetür vom aufzug schließt, der mich dann mit ordentlich symbolkraft nach unten reißt, funktiort wahrnehmung nur lückenhaft und in zeitraffer.


Sich 3 Stunden an die U-Bahnstation zu stellen und Menschen aufzulauern um ihnen etwas in die Hand zu drücken. Wir mögen weder die Tätigkeit noch das Produkt.
Wenn dann die Standardleser ihre abschätzigen Blicke fliegen lassen, die sie doch eh so sehr lieb haben.. jebem ti miša...

sie tauscht mit mir den platz, wenn die verteilung keinen schwung zu bekommen scheint und sendet mich zu felde um tauben mit einer zerknüllten zigarettenpackung in die flucht zu schlagen.
--die gegenwartsform hier, war nicht beabsichtigt.. ein wunderbares zeichen. ich lasse es mit freuden gleich so stehen.--

und sie stand perfekt da. eine leicht unvorteilhafte haltung, auf die ich sie aufmerksam mache, sobald ich daran denke. ein 'brunnen des lichts', für alle wow'ler.

ich fand mich vor der säule, die hilft die brücke über uns zu halten. und ich wusste nicht wieviel zeit vergangen war. ein blick zur seite, statt zur uhr war alles was ich wollte. sie ließ das glück nicht abreißen. wir haben uns einen ovalen nougatkrapfen gegönnt und eine eierecke. es hat mir nichts ausgemacht, dass sie bezahlt hat. ich verinnerliche vermutlich den "unser geld"-gedanken.
ich bin sehr müde.


bestimmte bilder lockern ihren griff um mich in der letzten zeit nicht. leichte schulter womöglich
20.5.07 02:10


Werbung


ich geb' sie dir, also pass gut darauf auf. in spiralen vor dem peiniger. Schau das loch, dass ich grub. Der berechenbare Sturm kommt wieder mit seinen kugeln in der hand und wir sollten jetzt lieber gehen. was tot ist sollen wir wieder beleben. dein bösartiger schmerz, advokat. ich will noch ein mal das gleiche träumen wie damalig. und dann mir den schädel einschlagen. und du kommst zurück aus purem gold und sprichst zu uns. gehen die narben nach der dritten nacht, lächle für dich. ein geheimnis kann ich lauter flüstern und wir wissen. iss das echo in der stadt vor funkelaugen hinter aller stille. von nie weit weg wird es immer heller. und ein kuss ist ein brunnen ein andrer ist ein feld. ich brauch dich. es gibt nichts einfacheres und auch nichts leichteres. sag das wort liebe und ich hör genau hin. seh ich eine nova leben bist du an meinen wänden. gestalt in deiner linken und geist zu deiner linken. bitte nimm. bitte nimm. als rechte heldin. und zerfalle ich im sand zu sand, pass gut auf sie auf weil alles jedes war.
23.4.07 02:46


ohne d.

ich dachte mir, ich könnte einen letzten spaziergang machen. die flut von öffentlichem dogma klang ab und meine nachbarn, sie seien beschützt, stellten sich als redner heraus. ich konnte ihre erschrockenen gesichter durch das gatter spähen sehen.
dafür hab' ich ein ende, eine art abschluss gesucht. zeit verstreicht so schnell, dass ich keine hoffnung habe ihr hinterherzukommen. ich dachte an freunde, die an belastung gestorben waren und erinnerte auch die, die durch mangel daran verendet sind. in meinen guten schuhen fing ich an die straße noch vorne entlang zu fallen. an einer kirche blieb ich stehen und drängte mich durch die menschenmenge. liebe folgte mir dicht, keuchte zu meinen füßen. als ein kirchturm einer einsamen wolke in den magen stach. drinnen suchte ich die präsenz eines gottes. suchte durch die glasmalerei.
auf der lichten straße sah ich eine große strahlende sonne. es war ein guter und ein böser tag. alles war hell und neu. und es schien als wäre die meiste zerstörung durch die beigebracht wurde, die sich zwischen den beiden nicht entscheiden können. amateure, dilettanten, stümper, bauern, klone. die straße ächzt und knarrt unter den kaisern, napoleons und schlampen mit ihren winzigen plastiktelephonen.

ich kam an deinen garten, sah dich mit deinen blumen. kamillen, magnolien und azaleen. ich war unsichtbar in den durchdrehenden mengen. du sahst so schön aus in der steigenden hitze. ich rieche rauch und sehe kleine feuer auf den grünflächen. die leute fahren einfach fort und lauschen ihren händen. riesige risse durchfurchen den asphalt, die erde gähnt, gelangweilt und angewidert.

die straßen sind nun zugefroren. ich komme und gehe voll mit einer sehnsucht nach etwas, das ich nicht kenne. ich suche tagein tagaus, darüber, darunter.
1.4.07 11:17


23.3.07 19:53


vorhin und jetzt draußen

das wetter ist herrlich gnädig. kein wind zu spüren
nur hin und weider eine boe. man kann die leicht gefütterte jacke offen tragen. es ist nicht kalt.
die stadt gefällt mir durch ihre lichter in der nacht. und ich liebe sie für nasse straßen.

es nieselt leicht. und ein riesiger wasserfilm liegt auf der straße.
grenzhafte pfützen liegen. in spuren von federleichter zeit.
ein blick nach oben zeigt kahle bäume.
helle äste, dunkelgraue mauern - schwarze äste, lila himmel. ein baum.
die straßen sind leer. sie schläft.
die laternen strahlen wie es kein grafiker auf seinem computer erstellen könnte.
wenn man genau hinsieht... detailreicher als eine iris.
kneif die augen zu. du siehst ein feuerwerk in momentaufnahme. in jedem licht.

wenn der regen auf die büsche fällt, schreit die welt "ich lebe!". und dann flüstert das echo. ein auto fährt. man hört es aus irgendeiner richtung, denkt aber nicht darüber nach. es gehört nicht in diese welt, wird aber geduldet.
der boden atmet das wasser ohen sich zu bewegen. pflastersteine trauen sich aus dem gras hervor. sie glänzen und werben.

den kanaldeckeln ist es egal.
9.2.07 02:38


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung