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die arme ente

eine ente also, die dem tod drei mal von der schippe springt..

ich darf vorstellen,.. perky

(Photo: Keystone)

das ganze ist passiert in tallahassee (das liegt in florida).

folgendes ist passiert.
sie wurde von einem jäger angeschossen (1), der sie dann mit heim genommen hat. seine frau hat sie dann für zwei tage kühlschrank (2) gelegt. als sie beim aufmachen dann fequakt hat, wurde die ente zum tierarzt gebracht. der hat die schussverletzungen im flügel und ein gebrochenes beim repariert. und während der operation hat das entenherz aufgehört zu schlagen (3).
ich weiß zwar nicht, wo man entenreanimation lernt, aber der arzt hatte sie drauf.
jetzt ist sonstetwas mit ihr.


falls enten eine psyche haben, wünsche ich mir, dass dieses exemplar sprechen kann.

angeschossen, zwei tage im stockdunklenkühlhaus vergessen, und dann noch nen herzstillstand.
beeindruckend
30.1.07 19:42


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hummer essfertig lahm

-snow flower-
dahinschweben. mehr nicht.

dem anruf folgen unaufällig schuld und andere schmerzmittel.
schmerzen sind dumm. wenn sie zu zahlreich kommen, bringen sie nichts mehr. damit verlieren sie doch das ziel ihrer absicht...
oder es ist garnicht so.

sie hat schnell nichts mehr gespürt. viel spielraum war da auch nicht mehr, also war das limit schnell erreicht.
ihre augen wurden wieder träge. kontrastreiche lichtquellen haben die meist bewegung in ihnen hervorgerufen.

sie war sehr schmutzig. unglaublich dreckig.


das wasser hat gedampft. es war sehr heiß. unter wasser sieht die haut heller als aus.
also hat sie erst bemerkt, dass sie errötet war, als sie sich aus dem -into dust- wasser gehebelt hat. das herz schlug schon zu unregelmäßig und schwindel hat den raum sich drehen lassen. sie wollte sich ja nicht umbringen, sondern nur sauber kriegen. um sehen, ob sie hoffnungslos aus dem sektor des sensorischen fühlens draußen ist.. oder einfach nur dahin zurück muss. das an der steckdose angedockte -und musikspielende radio war nur ein radio.

narben verfärben sich nicht rot.. wie muss sie aussehen unter der haut, die blutkanalisation.. sicher sehr geschädigt.


das essen schmeckt meistens.

-XXhime- und es beschäftigt und füllt und ersetzt. diesesmal aber,.. war es geschmackslos. der thunfisch und das knoblauchragout. hälfte ragout, ein bissen thunfisch.
das ist nun wirklich nicht normal. ist denn da nichts mehr, dass ersetzt werden müsste? sie word auf den hunger warten, sagt sie sich und allen, die sie hören können.

sie vergisst anscheinend lieber schnell, dass sie die fenster gerade geöffnet hat.

hat sie? oder jemand anderes ?


musik. nichts. anruf.
es ging nicht. sie konnte nicht mehr als einzelne wörter sagen. der arme anrufer. mir tut er auch leid. er/sie muss da mit diesem labilen weib redern.. er versucht sicher sein bestes und sorgt sich. wie sie sich angehört hat -when you were young-, hat sie wohl was verbrochen... sie sagte es täte ihr leid. sie sollte sich die knie blutig rutschen... miststück.. verbricht etwas, und kriegt dann noch jede hand gereicht...
labil.. ein windstoß und es pufft sie um. ein weiterer und es wirft sie in irgendeine ecke.. arm..

hat auch den anruf versaut, wie ich gehört hab...
die fenster sind offen..
'es wird einfach nicht genügend kalt', sagt sie.
das wasser nicht heiß genug, die luft nicht kalt genug.
20.1.07 17:42


0,00167 Depri / s

da war ich noch zu fuß unterwegs. ich ging auf die adalbert stifter-straße zu. eine ampel vor mir. im vordergrund stand noch eine menschengruppe. alter und größe der gruppe war gemischt. sie waren aber untereinander irgendwie verwandt. kein auto links, kein auto rechts. die ampel blieb rot und die menschen bewegten sich nicht. eine sehr stille szene.
hab sie, rebellisch wie ich bin, durchstochen
wanderte also durch das stilleben - noch nicht lange - und hör hinter mir eine frauenstimme. eine sehr grässliche. alt, rauchig, kläffend.
die tantenmutteroma hat mich zurechtgewiesen. ich sei ein schlechtes beispiel für die kinder (von denen sie eines neben sich hatte), meinte sie. und ich sei schlecht erzogen. meine eltern hätten einen schlechten job gemacht.

ich sagte soziemlich genau das:
"ja, und seine kinder so zu erziehen, dass sie eine regel befolgen sollen, wenn sie nicht müssen ist viiiel besser."
das tolle dabei war, dass ich bei rot mitten auf der straße stand.
ich hoffe das hat dem kind einen eindruck gegeben, den es sich merken wird.
den rest hab ich mir gedacht.
ging dann weiter.
das "dir werd ich zeigen, vettel."-gefühl, das ich da hatte, war sehr erfrischend.

bim, bus, vorgartenstraße.
steht da ein hagerer mann. sehr bescheiden gekleidet. fette haare. karges gesicht. und fingert mit einer packung rohipnol herum. macht sie gerade auf, das cola in seiner hand hatte er wahrscheinlich von der kebap bude hinter sich.
hm..

darüber hätte die alte siche rnicht mit dem kind gesprochen.
well..

und die dritte ward vergessen.
2.1.07 15:37


verzerrerkultur & gewaltgedanken

gestern war ein nachmittag mit viel gewalt.
manchmal setzt sie sich so frei. da zeig ich mir, ohne, dass ich es will, gewalt. ich hab die bilder. keine emotionen dabei.
das ist sicher das erträgliche daran. sonst würde ich, wie die meisten leute, davor zurückschrecken und um medikamente oder zur therapie laufen. oder wie der hornpipe-tanzende seeman in "shogun" nach sake heulen.

viele geneigte leser interessiert es jetzt sicher - was das für bilder waren. na gut.. ich möcht es ja auch hier abstellen.
zwei versuch ich zu beschreiben.
erstens.

die szene beginnt mit der wirklichkeit, dass ich im bett liege. auf der seite. als wäre ich gelaufen und dabei abgeschossen worden. ich wäre wohl so gelandet, wie ich jetzt liege. nur nicht so scheinbar friedlich.
jetzt komm die phantasie. mein vater verschafft sich zugang. ich bin wirklich zu erlahmt um zu agieren. er nimmt ein länglich gefaltetes, sehr widerstandsfähiges tuch und tut's hastig um meinen hals. will mich damit hochziehen. in dem moment denk ich an sie. und nehme mir noch ungefähr eine bis zwei sekunden um zu entscheiden, dass ein wehren richtig ist. als raff ich mich mit hilfe des tuches um den hals auf. bin mit dem rücken zu ihm. ich bin sehr gefasst. er strengt sich an sieht sicher sehr entschlossen aus. ich hab, denke ich, glück, dass ich eine hand zwischen tuch und hals hatte, als sich die einfach schlinge zugezogen hat. es ist die rechte. und mit der linken diese situation sicher mehr kraft hat als sonst. verschieben sich prioritäten um ein ganzes stück. also drück ich seinen sack mit aller kraft. er kann nicht lange nicht schreien. meine finger bewegen sich, da ich glaube, dass das noch schmerzhafter für ihn sein muss. die schlinge wird noch enger und der stoff ist mittlerweile schon richtig hart. aber ich hab ja die hand da, kein problem. meine kopf- und gesichtshaut ist sicher schon angeschwollen und rötlich. adern sichtbar.
er verliert einen teil der kontrolle zum jetzigen zeitpunkt. ich schaff es mich umzudrehen. ich beiß ihm in den hals. linke seite, wo die schlagader ist. durch die zahnstellung auf meinem unterkiefer, fließt auch schnell blut. ich schaff es mein gebiss weiter "rein" zu arbeiten. er schreit nur noch. aber auch er hat jetzt begriffen, dass er nicht mehr genug zeit und konzentration hat, mir die luftabzudrücken. mein blick ist nun ungefähr wie man ihn sich vorzustellen hatte, als ich am bett lag. als die luft noch stand. er blutet mittlerweile sehr stark. es fehlt ein stück aus seinem hals, welches ich im mund hab'. bin gerade dabei es mit den zähnen von seinem körper webzureißen. haut reißt nur langsam. es muss ihm sicher sehr weh tun.

da hört die vorstellung auf und geht gleich in die nächste.
sie fängt so an: man sieht eines mannes hände. sie stämmen den kiefer "meiner" katze auf. (meiner... die, die mit mir lebt.) es ist eine nah-aufnahme.
die katze ist natürlich sehr panisch (ich denk oft gerührt daran, dass sie eigentlich sehr stark ist) aber gegen bauarbeiter-hände hat sie keinerlei chancen. die krallen stecken gestrandet in der hornhaut der hände. und die zähne beißen so hektisch herum, dass da keine fokussierte kraft mehr ist. auf jedenfall wird ihr kiefer nun auf einen unnatürlichen winkel aufgerissen. die angeln des unterkiefers brechen, also gitb es von daher keinen widerstand mehr. die hände haben nun auch für den letzten optimisten und minoritäten-fan gewonnen. der rest ist nur noch dreckarbeit: den kiefer hin und her reißen und versuchen ihn abzudrehen. es gibt kein blut und die katzenzunge ist nur überflüssiger beobachter. sie zappelt. es gibt kein ende von diesem kampf.

und zur verzerrerkultur: hab gerade ein kleines interview von wolfmother gesehen. die australier, die so nach 70's rock klingen. nur eine härtere schiene. der frontmann meinte, dass rockmusik und verzerrte gitarrengeräusche zur westlichen kultur gehören.
stimmt ja auch. außerdem sagte er auch, sie wären in den "genen". naja..
worum es mir nun geht... hm.. is leicht gesagt. ich mag das geräusch. es zieht mich "magisch" an. ich verstehe nicht, wie leute das als lärm sehen (hören) können. ob es jetzt eine destruction, eine allergie oder eine head automatica verzerrung ist. es ist, wie essen. jede hat ihren eigenen geschmack. mal mag ich das, mal das. feine musik. mittel der wahl, wenn's um power musik geht. um "start me up"-g'schichtln.
17.12.06 08:37


nachts sind alle wände grau

durch mich frisch belegter sitz im wagon. das gebeizte holz ist sehr kalt. dank der jahreszeit war zu der zeit, an diesem tag noch keine sonne über der stadt. im vehikel glimmt das sattmatte licht das von den alten bergwerklampen radiiert wird. es sind sehr wahrscheinlich keine bergwerklampen, aber sie sehen so aus. begitterte halb-pillen-form.

so werd ich also losgefahren von und -später aus heiligenstadt und meiner stimmung, die ich als fußgänger noch besessen hab. licht und temparatur fühlen sich angenehm mild an. aber ich hab sehr bald nicht mehr gefühlt wie warm oder kalt, oder wie hell oder dunkel es drinnen ist. ich schau (grundsätzlich) aus dem fenster, wenn ich allein unterwegs bin.
der 19. bezirk ist ein schönes stück dieser stadt. die schönheit besteht rein aus unbekanntsein dieser gegend und der dunkelheit.
man sieht, wie kalt es ist. das neonlicht ist anders als in sommernächten, kommt mir gerade vor. seitengassen die kein ende haben und die inzestiöse gleise. ob das gleis-system doch enden hat? oder ob alles irgendwo mit weichen zusammen zusammenläuft.
nur die lichter draußen haben farbe und der rest ist grau. roter putz wird farblos. die läden scheinen guten umsatz zu machen. gesunde mittelbetriebswirtschaft, scheint's.
die wirtschaftsuniversität. sie stößt mich sehr ab. die ganze fahrt wird schmerzhafter. ich muss aussteigen. raus zu den bunten lichtern. die kälte bemerk ich lange nicht mehr. erst um 7 uhr, ungefähr, werd ich sie dann bemerken. was ich aber noch nicht wissen kann.
die stadtlichter strahlen nicht. sie sind nur da. es ist auch so unangenehm, die mitmenschen anzusehen. zu meinem vorteil werden die in 2 minuten ausgeblendet sein. sie ergrauen und verschmelzen mit dem häuserfassadenputz-hintergrund. automatisch oder verselbstständigt ist dieser vorgang.
in die straßenbahn und ein warmer einzelplatz ist für mich frei. ausgezeichnet. diese lienie fährt schon sehr lange. alle fahrgäste wackeln mit den fahrterschütterungen mit als ich ans andere ende des wagons schau. es kommt mir kurz so vor wie hologramme die eine meiose vollführen, wenn's eine übertragungsstörung gibt. zumindest kenn ich's aus filmen so.
also ich fühl mich so.. halbleer aber doppelt, kurz.
erkenntnistheorie: wackeln sie noch, wenn ich nicht hinsehe?.. ja, das tun sie...

ich merke, dass ich eine bezirksnummer höher gestiegen bin.
graffiti oder dämliche spray-schriftzüge. meistens in weiß oder schwarz. abgebröckelter putz der dunkelgraue ziegel sehen lässt. kein neon. wolframbirnen unter farbigem plastik. autos mit 10 jahren oder mehr verbrachter dienstzeit überwiegen in häufigkeit. ich atme flach. nichts mehr zu denken hier.

durch die puffs (oder puffe) werd ich drauf aufmerksam gemacht, dass aus der bezirksnummer eine 0 gestrichen wurde. heimatbezirk. dass ich nei eines von innen gesehen hab.. so viel gelegenheit hat man sonst nur noch in krung thep. übertreibung. ja, "heimatbezirk". rot und weißschwarzgrau passt gut zusammen. ich mag diese kombination sehr. da sind wieder viele menschen als ich aussteige. keinen berührt. bim kommt. voll. aber ein einzelplatz für mich. der prater gibt viel licht ab. nachdem nun auch die augen deaktiviert bietet mir nur noch der verstand luft und platz. irgendwann geh ich die kafkastraße runter. warum diese fade und kleine und kurze straße ihm gewidmet ist. was ich so gelehrt bekommen hab über ihn, wär diese straße das kleinste übel für ihn gewesen.

und jetzt ist es kalt, der schlüssel ist eisig.
12.12.06 11:10


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