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g'dichtln

gedankenküstenklippenküste (oder: kurz- und flachatmig)

Für M.

aus tief innen
starrt die stille
auf das meer.
die wellen waschen
über halb vergessene
erinnerungen.
tief im moment,
schwebt das lachen
auf einer brise.

und ich schwöre,
ich wusste nie,
wie oder warum
das sein kann.
und die ganze
zeit hindurch
war alles,
was ich in mir hatte,
das, das ich nicht
sehen konnte.
alle wellen
waschen über
das schmerzende
innen..leben.

jeneits diesem
berzaubernden horizont
liegt ein traum für dich
und mich.
dieses stille bild
ist durch das grollen
im himmel
noch immer nicht gebrochen.
aber ein sturm
kesselt ein.
stimmen schreien
im wind.
dieses abendlied
wird kälter,
bricht meinen geist,
der zu singen
versucht.
so viele, viele
gedanken
wenn ich versuche
zu schlafen.
aber mit dir
beginne ich
eine art
zeitweiligen frieden
zu fühlen.

eine strömung
nach innen
und nach außen.
14.12.06 08:02


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found in translation

schwarze löcher im sand

in den kleinen stunden merk ich wasich getan hab
nur in den kleinen stunden.

ich hielt die hand, die den stein warf, der den vogel tötete, der die stadt weckte
ich hielt die hand

und ich konnte die blume in meiner hand nicht fühlen
und ich konnte die risse unter meinen füßen nicht spüren
-----------
blumen in ihrem haar

sie trug blumen in ihrem haar
und das ganze dorf hat gestarrt
und alle jungen mädchen folgten
und hoben die überall verstreuten blüten auf.
als die blume starb,
sah man durch die verkleidung
und die leute aus dem dorf
umzingelten sie mit gebeten,
federn und teer und feuer

ein streunender hund im wald.
ein fuchs an einen baum gebunden.
und als der bauer seine flinte anhielt
durchdrangen mich die kugeln.

und alle krochen durch den schnee
in die 4 entferntesten ecken der stadt,
wo meine knochen begraben liegen.

das ist eine übersetzung
orig. by "gravenhurst", taken from "black holes in the sand"
24.11.06 16:32


foin

etwas zu spät.
ist mir leider erster jetzt in den sinn gekommen. was ich als jüngerer mal gehört hab. aus einem österreichischen "rustikal".
ambros/tauchen/prokopetz - der watzmann ruft

mit voller wucht haut's mein buam in die schlucht.
und ma hört's wie weithin schallt (schallt schallt schallt...)

owa mei bua der fallt, der fallt.
owa mei bua der fallt, der fallt. (fallt fallt fallt...)

mit ganza g'wallt haut's mein buam in den spalt.
üban buckl rinnt's ma kalt.

owa mei bua der fallt, der fallt.
owa mei bua der fallt, der fallt.

in den tod hinab stürzt er in sein grauslichs grab.
i woaß jo, dass i erm höfn sollt'.

owa mei bua der fallt, der fallt.
owa mei bua der fallt, der fallt.
owa mei bua der fallt, der fallt.
owa mei bua der fallt, der fallt.

-----
owa = aber
bua = bub (sohn in dem fall)
buam = buben
buckl = rücken
grauslich = ekelhaft
woaß = weiß
höfn = helfen
29.7.06 06:35


Strg+C -> Strg+V

das ist die welt;
sie steigt und fällt
und rollt beständig;
sie klingt wie glas:
wie bald bricht das?
ist hohl inwendig.
hier glänzt sie sehr
und hier noch mehr,
ich bin lebendig!
meinlieber sohn,
halt dich davon!
du musst sterben!
sie ist von ton,
es gibt scherben.


zum Weinen schön.
19.4.06 07:46





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